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Mein Wunsch für eine Klasse, die ich unterrichte, ist es, dass der Zugang jedes Einzelnen zu seinem Körper und dem Gefühl der Verbindung zum Innersten entstehen kann.

Nathalie Nobs:

Yoga in
Zürich

Ich glaube, dies geschieht leichter durch Entspannung als durch Überanstrengung, deshalb unterstütze ich das Streben nach Entspannung auch in einer »anstrengenden« Stellung. Der gleichmässige Atem soll der Indikator sein ob das individuelle Bemühen nicht überstrapaziert wird. Jeder findet somit seine Praxis, die in diesem Moment ideal ist. Oft wird durch die körperliche Übung und dem einhergehenden Beobachten des Atems, der Weg frei zum intuitiven Teil unseres Selbst. Mit anderen Worten wir stehen uns selber weniger im Weg mit unserem »Chitta« (den endlosen Schleifen unnötiger Gedankengänge) und empfinden den Zustand der inneren Verbundenheit stärker. Der Körper ist das Vehikel, aber auch der manifestierte Ausdruck von unserem individuellen Selbst, das in Verbindung steht mit dem Höheren Selbst und deren verfügbaren Weisheit. Wenn es zu schwierig ist, dies zu erkennen, hilft die Auseinandersetzung mit dem Körper und dem Atem.

Du bist, was dein tiefes, treibendes Begehren ist. Wie dein tiefes, treibendes Begehren ist, so ist dein Wille. Wie dein Wille ist, so ist dein Tun. Wie dein Tun ist, so ist dein Schicksal.

-Brihadaranyaka-Upanischad, IV, 4.5-

Prana
»Flow«

When the practice of postures is combined with conscious breathing and deep states of concentration and absorption, prana will sometimes spontaneously "take over" the practice. Suddenly, energy itself will begin to direct the flow of postures. In these moments we may have a sense of effortlessness, of complete surrender to a force greater than ourselves. This experienece can be quite surprising, compelling, and blissful. And, it appears to be completely out of control. We can not make it happen. We can only let it happen.

-Stephen Cope