Bio
Als Ausgleich zu ihrer Tätigkeit als international arbeitende Hair & Make-Up Artistin fand Nathalie 1998 über den Tanz zum Yoga. Nach intensiver Ashtanga Practice bei verschiedenen Yogalehrern in Sydney und Paris entschied sie sich 2003 für eine 4-Jährige Hathayoga Ausbildung bei Doris Echlin. Seit 2005 unterrichtet Nathalie regelmässige Kurse und seit 2007 Retreats und Workshops. Neben den körperlichen und philosophischen Aspekten des Hathayoga, spielt die Arbeit mit Pranayama in Nathalies Kursen eine tragende Rolle.
Yoga beschreibt einen Zustand der Verbundenheit, der durch unzählige Wege oder Methoden erreicht werden kann.
Mein persönlicher Zugang war über den Körper und somit bot Hatha Yoga, welches den Körper bewusst als Mittel einsetzt, eine wunderbare Möglichkeit, dies zu erfahren.
Hatha Yoga beinhaltet in sich wiederum viele Methoden, die enge Verbundenheit mit anderen Systemen aufweisen. Es kommt nicht so drauf an wo man an das Netz anknüpft, ähnlich einem Wasserlauf auf einer Landschaft führen alle Wege schlussendlich zum gleichen Strom, der ins Meer mündet.
Ich lege sehr viel Wert darauf das Atembewusstsein zu fördern, der Ablauf der Asanapraxis ist fliessend und kann körperlich anspruchsvoll sein. Das Ziel sind nicht perfekte Asanas, sondern das Bemühen als eine Art Schlüssel zu benutzen, verfeinerte körperlich/energetische Wahrnehmungen zu entdecken.
Inhaling Energy
»There are those who inhale and exhale the breath but do not take in energy and there are those who take in a lot of energy in just a few breaths. You must have training in the practice of unifying yourself with the energy when you breathe in the air.
This ist he secret of Yoga, the very essence. Inhalation and exhalation are only the mechanical parts of the practice, the outer form.«
- Vimala Thakar
Wörtlich übersetzt Meisterung der Lebensenergie, bedeutet es das Auslösen der Lebensenergie aus seiner Bindung. Dafür braucht es Vorbereitung, insbesondere müssen die Atemmuskulatur und das Nervensystem gestärkt werden, aber auch der Geist muss in der Konzentration (Dharana) geübt sein. Dies kann über die Asanapraxis erreicht werden. Danach geht es über ins feinstoffliche Gebiet, wo Prana ( über dieses trainierte Bewusstsein) verstärkt aufgenommen und gelenkt werden kann. Es wird sichtbar wie dicht die Interrelation der Physiologie, Gedanken und energetischen Mustern zusammenhängen. Der Geist beruhigt sich und es entsteht die Möglichkeit einzutauchen in die erweiterte Wahrnehmung unseres Seins im Jetzt.
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